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	<title>Schmerzampel &#8211; Movement Lab</title>
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	<description>Praxis für Physiotherapie &#38; Training in Kolbermoor</description>
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	<title>Schmerzampel &#8211; Movement Lab</title>
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		<title>Was tun, wenn der Schmerz zurückkommt?</title>
		<link>https://mvmtlab.de/was-tun-wenn-der-schmerz-zurueckkommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Meier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 10:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[aktive Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Belastungssteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung bei Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung statt Schonung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem Schmerz]]></category>
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		<category><![CDATA[Rückkehr von Schmerzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmerzrückfall]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Schmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Du kennst das vielleicht: Es lief schon besser, du hast dich mehr bewegt, die Schmerzen wurden weniger – und plötzlich &#8230; <p class="link-more"><a href="https://mvmtlab.de/was-tun-wenn-der-schmerz-zurueckkommt/" class="more-link">Mehr <span class="screen-reader-text">über "Was tun, wenn der Schmerz zurückkommt?" </span>Lesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class=" eplus-wrapper">Du kennst das vielleicht: Es lief schon besser, du hast dich mehr bewegt, die Schmerzen wurden weniger – und plötzlich ist er wieder da.<br>Der Rücken zwickt, das Knie meldet sich, oder alles fühlt sich einfach wieder „angespannt“ an.<br>Das fühlt sich wie ein Rückschritt an, aber: <strong>Das ist normal.</strong></p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">🔁 Rückfälle gehören zum Heilungsprozess</h2>



<p class=" eplus-wrapper">Schmerzverläufe sind selten linear. Fast niemand wird einfach „von Tag zu Tag besser“.<br>In der Forschung nennt man das den <strong>Fluktuationsverlauf</strong> – also Phasen mit mehr oder weniger Beschwerden.<br>Diese Schwankungen sind kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch gemacht hast.<br>Im Gegenteil: Sie zeigen, dass dein Körper <strong>noch in der Anpassung</strong> ist.</p>



<h3 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Typische Gründe für Schmerzrückfälle:</h3>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-b679aa">
<li class=" eplus-wrapper"><strong>Mehr Belastung</strong> (körperlich oder mental)</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Schlechter Schlaf oder Stress</strong></li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Wetterumschwünge oder Kälte</strong></li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Veränderung im Trainingsrhythmus</strong></li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Unsicherheit oder Angst („Ich darf mich jetzt nicht mehr bewegen“)</strong></li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper">Keiner dieser Punkte bedeutet automatisch „Rückfall“ im Sinne einer Verletzung.<br>Oft reagiert dein Nervensystem einfach <strong>sensibler</strong>, weil es Schutz bieten will.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">🧠 Verstehe, was in deinem Körper passiert</h2>



<p class=" eplus-wrapper">Schmerz ist nicht nur ein Warnsignal – er ist <strong>eine Schutzreaktion des Nervensystems</strong>.<br>Wenn dein Körper etwas als potenziell gefährlich einschätzt (z. B. neue Bewegung, Überlastung, Stress), dann reagiert er mit Schmerz, um dich zu bremsen.</p>



<p class=" eplus-wrapper">Das bedeutet:</p>



<blockquote class="wp-block-quote eplus-wrapper is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class=" eplus-wrapper">Ein „Wiederkommen“ des Schmerzes ist meist <strong>ein Signal für erhöhte Empfindlichkeit</strong>, nicht für einen neuen Schaden.</p>
</blockquote>



<p class=" eplus-wrapper">Hier hilft dir das Prinzip der <strong>Schmerzampel</strong>, das du vielleicht schon aus den Programmen kennst:</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">🚦 Die Schmerzampel</h2>



<figure class=" wp-block-table eplus-wrapper"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Farbe</th><th>Schmerzintensität (0–10)</th><th>Bedeutung</th><th>Handlung</th></tr></thead><tbody><tr><td>🟢</td><td>0–3</td><td>„Alles im grünen Bereich“</td><td>Bewegung ist sicher. Mach weiter.</td></tr><tr><td>🟡</td><td>4–5</td><td>„Achtung, dein Körper ist sensibel“</td><td>Behalte dein Bewegungspensum bei oder reduziere leicht (z. B. 10–20 %).</td></tr><tr><td>🔴</td><td>≥ 6</td><td>„Der Körper braucht eine Pause“</td><td>Kurzzeitig reduzieren, Fokus auf Entlastung &amp; aktive Regeneration.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class=" eplus-wrapper">Ziel ist <strong>nicht</strong>, Schmerz komplett zu vermeiden, sondern <strong>innerhalb der grünen und gelben Zone</strong> zu bleiben.<br>So lernt dein Nervensystem, dass Bewegung sicher ist – und du bleibst aktiv, ohne dich zu überfordern.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">🧭 Was du jetzt konkret tun kannst</h2>


<ol class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-099345">
<li class=" eplus-wrapper"><strong>Bewegung anpassen, nicht aufgeben</strong><br>→ Reduziere dein Pensum um 10–20 % (z. B. weniger Wiederholungen, kürzere Dauer).<br>→ Bleib in Bewegung – dein Körper braucht diese Signale.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Reflektiere: Was hat sich verändert?</strong><br>→ Weniger Schlaf? Mehr Stress? Neues Training?<br>→ Kleine externe Faktoren können den Schmerz verstärken, ohne dass etwas „kaputt“ ist.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Atmung &amp; Entspannung nutzen</strong><br>→ Tiefe Atmung oder progressive Muskelentspannung helfen, dein Nervensystem zu beruhigen.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Langfristig denken</strong><br>→ Rückfälle sind Teil des Fortschritts. Wichtig ist, <strong>nicht in Schonung zu verfallen.</strong><br>→ Wenn du dein Bewegungspensum kontrolliert anpasst, wird der Schmerz in der Regel wieder abklingen.</li>
</ol>


<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Wann du Unterstützung brauchst</h2>



<p class=" eplus-wrapper">Suche professionelle Hilfe, wenn:</p>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-e17db0">
<li class=" eplus-wrapper">Schmerzen <strong>zunehmen</strong>, obwohl du dich weniger belastest</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>neue Symptome</strong> (Taubheit, Kraftverlust, Fieber etc.) auftreten</li>



<li class=" eplus-wrapper">dich der Schmerz <strong>dauerhaft am Alltag hindert</strong></li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper">In allen anderen Fällen gilt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote eplus-wrapper is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class=" eplus-wrapper"><strong>Bleib aktiv, beobachte – und vertraue deinem Körper.</strong></p>
</blockquote>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Nächste Schritte für dich</h2>



<p class=" eplus-wrapper">Du hast schon verstanden, dass Schmerzen schwanken dürfen – jetzt geht es darum, <strong>dranzubleiben und dein Training gezielt zu steuern.</strong></p>



<p class=" eplus-wrapper">➡️ Wenn du deine Schmerzen besser verstehen und bewerten willst, vertiefe das Thema im Artikel <strong>„Schmerzen verstehen – dein Nervensystem im Fokus“.</strong></p>



<p class=" eplus-wrapper">➡️ Wenn du lernen willst, <strong>wie du deine Belastung Schritt für Schritt anpasst</strong>, findest du im Premium-Bereich das Programm <strong>„Beweg dich frei – Dein Rückenprogramm“.</strong></p>



<p class=" eplus-wrapper">➡️ Oder starte mit dem Programm <strong>„Aktiv bleiben trotz Arthrose“</strong>, wenn du deine Gelenke langfristig stark halten willst.</p>



<p class=" eplus-wrapper">Mit den Programmen lernst du, <strong>deinen Schmerz selbst einzuschätzen</strong>, dich <strong>sicher zu steigern</strong> und <strong>aktiv zu bleiben – auch, wenn’s mal wieder zwickt.</strong></p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Quellenangaben</h2>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-91d0c4">
<li class=" eplus-wrapper">O’Sullivan, P. B., Caneiro, J. P., O’Keeffe, M., &amp; O’Sullivan, K. (2018). Cognitive Functional Therapy: An integrated behavioral approach for disabling low back pain. <em>Physical Therapy, 98</em>(5), 408–423. <a href="https://academic.oup.com/ptj/article/98/5/408/4925487?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">https://academic.oup.com/ptj/article/98/5/408/4925487</a></li>
</ul>

<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-d9717b">
<li class=" eplus-wrapper">Lin, I., Wiles, L., Waller, R., et al. (2020). What does best practice care for musculoskeletal pain look like? <em>British Journal of Sports Medicine, 54</em>(2), 79–86. <a href="https://bjsm.bmj.com/content/54/2/79?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">https://bjsm.bmj.com/content/54/2/79</a></li>
</ul>

<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-470d34">
<li class=" eplus-wrapper">Moseley, G. L., &amp; Butler, D. S. (2017). <em>Explain Pain Supercharged: The Clinician&#8217;s Manual</em>. Noigroup Publications. <a>https://www.noigroup.com/product/explain-pain-supercharged-book/</a></li>
</ul>

<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-63a319">
<li class=" eplus-wrapper">NICE. (2016). <em>Low back pain and sciatica in over 16s: Assessment and management (NG59).</em> National Institute for Health and Care Excellence. <a href="https://www.nice.org.uk/guidance/ng59?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">https://www.nice.org.uk/guidance/ng59</a></li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Periphere Sensibilisierung – wenn deine Nerven zu empfindlich werden (Teil 3)</title>
		<link>https://mvmtlab.de/periphere-sensibilisierung-wenn-deine-nerven-zu-empfindlich-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Meier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 18:29:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Chronische Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Periphere Sensibilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzampel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mvmtlab.de/?p=456</guid>

					<description><![CDATA[Vielleicht hast du schon erlebt, dass eine Stelle an deinem Körper nach einer Verletzung oder Operation viel länger schmerzempfindlich bleibt, &#8230; <p class="link-more"><a href="https://mvmtlab.de/periphere-sensibilisierung-wenn-deine-nerven-zu-empfindlich-werden/" class="more-link">Mehr <span class="screen-reader-text">über "Periphere Sensibilisierung – wenn deine Nerven zu empfindlich werden (Teil 3)" </span>Lesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class=" eplus-wrapper">Vielleicht hast du schon erlebt, dass eine Stelle an deinem Körper nach einer Verletzung oder Operation <strong>viel länger schmerzempfindlich bleibt</strong>, als du erwartet hast. Selbst leichte Belastungen oder kleine Bewegungen tun weh – obwohl das Gewebe längst auf dem Weg der Heilung ist.</p>



<p class=" eplus-wrapper">Ein wichtiger Grund dafür ist die sogenannte <strong>periphere Sensibilisierung</strong>. Sie erklärt, warum dein Nervensystem manchmal empfindlicher reagiert, als es „eigentlich“ nötig wäre.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Was bedeutet periphere Sensibilisierung?</h2>



<p class=" eplus-wrapper">In deinem Körper gibt es Millionen von <strong>Nozizeptoren</strong> – das sind Nervenenden, die auf potenziell schädliche Reize reagieren (z. B. Druck, Hitze, chemische Veränderungen). Normalerweise schlagen sie nur Alarm, wenn ein Reiz stark genug ist, um wirklich Gefahr zu signalisieren.</p>



<p class=" eplus-wrapper">Bei einer Verletzung oder Entzündung passiert Folgendes:</p>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-173801">
<li class=" eplus-wrapper">Dein Körper setzt <strong>Botenstoffe</strong> frei (z. B. Prostaglandine, Histamin, Bradykinin).</li>



<li class=" eplus-wrapper">Diese senken die <strong>Reizschwelle</strong> der Nozizeptoren.</li>



<li class=" eplus-wrapper">Schon kleine Reize, die früher harmlos waren, lösen jetzt Schmerz aus.</li>



<li class=" eplus-wrapper">Zusätzlich feuern die Nerven häufiger und senden stärkere Signale ans Rückenmark.</li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper">👉 Ergebnis: Dein Nervensystem reagiert <strong>überempfindlich</strong> – eine Art „Schutzprogramm“, das dich eigentlich schonen soll, aber im Alltag oft belastend ist.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Typische Situationen, in denen du das spüren kannst</h2>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-b3c402">
<li class=" eplus-wrapper"><strong>Nach einer Sportverletzung:</strong> Dein Sprunggelenk ist schon abgeschwollen, aber selbst ein leichter Tritt oder falscher Schritt verursacht noch übertrieben starke Schmerzen.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Nach einer Operation:</strong> Obwohl die Wunde äußerlich verheilt ist, schmerzt die Region noch bei kleinsten Bewegungen oder leichter Berührung.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Bei Rückenschmerzen:</strong> Ein kleiner Auslöser wie das Aufstehen aus dem Stuhl löst Schmerzen aus, die viel stärker wirken, als es die Bewegung vermuten lässt.</li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper">👉 Wichtig: Diese Schmerzen bedeuten nicht, dass du wieder verletzt bist. Sie entstehen, weil die Nervenenden in der betroffenen Region noch überempfindlich sind.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Warum das wichtig ist</h2>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-e3f1ce">
<li class=" eplus-wrapper"><strong>Schmerz bedeutet nicht automatisch Schaden.</strong> Bei peripherer Sensibilisierung ist das Nervensystem der Grund, nicht ein neuer Gewebeschaden.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Die Überempfindlichkeit ist reversibel.</strong> Dein Körper kann diese Empfindlichkeit wieder zurückfahren – mit Zeit, Bewegung und den richtigen Reizen.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Wissen beruhigt.</strong> Wenn du verstehst, was passiert, macht der Schmerz weniger Angst und du kannst besser mit ihm umgehen.</li>
</ul>


<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Die Schmerzampel – ein Werkzeug für deinen Alltag</h2>



<p class=" eplus-wrapper">Um einzuschätzen, wie weit du bei Aktivität oder Training gehen kannst, hilft die <strong>Schmerzampel</strong>. Sie kombiniert Farben mit der bekannten 0–10 Skala für Schmerzintensität:</p>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-cbbea0">
<li class=" eplus-wrapper">🟢 <strong>Grün (0–3 von 10):</strong> leichter Schmerz, gut auszuhalten, kein Nachwirken → Bewegung ist sicher und förderlich.</li>



<li class=" eplus-wrapper">🟡 <strong>Gelb (4–5 von 10):</strong> mäßiger Schmerz, spürbar, aber noch akzeptabel → Belastung anpassen, Tempo rausnehmen, Pausen einbauen.</li>



<li class=" eplus-wrapper">🔴 <strong>Rot (6–10 von 10):</strong> starker Schmerz, einschränkend, bleibt auch nach der Belastung bestehen → Aktivität abbrechen, ggf. Rücksprache mit Therapeut:in.</li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper">👉 Mit der Schmerzampel kannst du deine Aktivität <strong>selbst steuern</strong> und lernst, zwischen „sicherem Schmerz“ und „Warnsignal“ zu unterscheiden.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Was du konkret tun kannst</h2>


<ol class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-542a26">
<li class=" eplus-wrapper"><strong>Sanft belasten</strong><br>Trau dich, die betroffene Region langsam wieder zu bewegen. Auch wenn ein leichter Schmerz spürbar ist – solange er im grünen oder gelben Bereich bleibt, ist Bewegung sicher.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Belastung steigern</strong><br>Erhöhe Intensität oder Dauer Schritt für Schritt. Dein Nervensystem gewöhnt sich wieder an normale Reize.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Positiven Input geben</strong><br>Wärme, sanfte Dehnungen oder leichte Massagen können beruhigend wirken und die Überempfindlichkeit reduzieren.</li>



<li class=" eplus-wrapper"><strong>Stress reduzieren</strong><br>Stresshormone machen das Nervensystem sensibler. Entspannung, Atemübungen oder kleine Pausen helfen, die Empfindlichkeit herunterzufahren.</li>
</ol>


<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Fazit</h2>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-f407ed">
<li class=" eplus-wrapper">Periphere Sensibilisierung bedeutet, dass deine Nerven empfindlicher reagieren – auch ohne neuen Schaden im Gewebe.</li>



<li class=" eplus-wrapper">Das ist normal nach Verletzungen oder Entzündungen, aber es kann länger anhalten.</li>



<li class=" eplus-wrapper">Mit Wissen, Bewegung und der Schmerzampel kannst du aktiv dazu beitragen, dass dein Nervensystem wieder ins Gleichgewicht kommt.</li>
</ul>


<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Dein nächster Schritt</h2>



<p class=" eplus-wrapper">Dies ist der <strong>erste Premium-Artikel der Schmerzreihe</strong>.</p>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-eda519">
<li class=" eplus-wrapper">Im nächsten Teil geht es um die <strong>zentrale Sensibilisierung</strong> – also darum, wie dein Rückenmark und Gehirn Schmerzsignale verstärken können.</li>



<li class=" eplus-wrapper">Außerdem erwarten dich Premium-Beiträge zu Mythen wie <em>„Verschleiß verursacht automatisch Schmerz“</em> oder <em>„Bildgebung zeigt immer die Ursache“</em>.</li>
</ul>


<p class=" eplus-wrapper">👉 So verstehst du nicht nur die Empfindlichkeit vor Ort, sondern auch, wie dein gesamtes Nervensystem bei Schmerz eine Rolle spielt.</p>



<hr class=" wp-block-separator has-alpha-channel-opacity eplus-wrapper"/>



<h2 class=" wp-block-heading eplus-wrapper">Quellenangaben</h2>


<ul class=" wp-block-list eplus-wrapper eplus-styles-uid-ed2dad">
<li class=" eplus-wrapper">Hoegh, M. (2022). Pain Science in Practice: Peripheral Sensitization. J Orthop Sports PhysTher. <a href="https://www.jospt.org/doi/full/10.2519/jospt.2022.11202" target="_blank" rel="noopener">https://www.jospt.org/doi/full/10.2519/jospt.2022.11202</a></li>



<li class=" eplus-wrapper">Obreja, O., Rukwied, R., Nagler, L., et al. (2018). Nerve growth factor locally sensitizes nociceptors in human skin. Pain, 159:416–426. <a href="https://doi.org/10.1097/j.pain.0000000000001108" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1097/j.pain.0000000000001108</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
					
		
		
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